Was ich am liebsten mache ...

Flugsportring Kraichgau e.V. SinsheimFliegen!     Einer der ältesten Träume des  Menschen. Diesen Traum kann ich mir nun schon seit  über 30 Jahren erfüllen, wofür ich unserem Schöpfer für die Erhaltung meiner dafür erforderlichen Gesundheit bis heute dankbar bin!

Mein Verein ist der Flugsportring Kraichgau e.V. in Sinsheim. Dort habe ich am 3. März 1974 mit meinem Fluglehrer, dem heutigen Präsidenten des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes, Gerd Weinelt, meinen ersten Start auf einer Ka7 gemacht. Am 19. Mai absolvierte ich dann mit meinem 57. Start den ersten Alleinflug. Da ich bis heute die Fliegerei aus reiner Lust, Freude, zur Entspannung und aus Interesse an der Technik betreibe, habe ich schon relativ früh, nämlich mit meinem 73. Start, mit der Umschulung auf den Motorsegler auf einem Falken SF25B begonnen. Somit wurde mein 100ster Start auch gleich mein erster Alleinflug mit diesem "Rattel". Das war am 21. Mai 1975, noch vor meiner B-Prüfung im Segelflug.

Die Xray Bravo am Flugplatz SinsheimNach dem Erwerb des Luftfahrerscheines widmete ich mich immer stärker dem Motorsegler. 1975 gründete ich mit vier weitere Piloten eine Haltergemeinschaft. Wir kauften eine nagelneue ASK16. Diese zitronengelbe Xray-Bravo, wie sie immer liebevoll genannt wurde (D-KAXB) durfte ich dann 21 Jahre lang fliegen, bis sie von einem Charterer bei einem Unfall 1996 leider zerlegt wurde. Zwischen 1975 und 1996 habe ich damit viele längeren Flüge unternommen. Ich bzw. wir (es ist ja ein Doppelsitzer!) lernten nicht nur deutsche Flugplätze wie Rothenburg, Burg Feuerstein, das Klippeneck, Konstanz, Blaubeuren, Bonn-Hangelar, Kempten (wir erreichten damals nach einer spontanen Entscheidung des "Mitmachens" den 27. Platz von insgesamt 73 bei der Käseralley 1981, als einziger Motorsegler unter 72 Motorflugzeugen), Breitscheid, Dierdorf-Wienau, Ganderkesee, Porta Westfalica, Arnsberg, Coburg, Schweinfurt, Gießen, Hassfurt, Borkenberge, Faßberg, Aschaffenburg, Blexen usw. (ich blättere gerade so mal durch mein Flugbuch) kennen, sondern auch französische wie z.B. Brioude, Fayence und Blois in Frankreich. Nach der "Wende" im Frühjahr 1991 waren wir, mein Fliegerkamerad Horst Münz und ich, vermutlich dieZusammen mit einer Antonov AN-2 in Chemnitz ersten Motorseglerpiloten aus dem "Westen", die die neuen Bundesländer besuchten und in Eisenhüttenstadt (nahe der polnischen Grenze) landeten. Seither war ich bereits mehrmals dort und so stehen auch Plätze wie Heringsdorf, Chemnitz, Magdeburg, Laucha, Großrückerswalde, Gera, Dessau, Halle und sogar Berlin-Schönefeld in meinem Flugbuch. Viele Luftbilder mit einigen unwiederbringlichen Szenarien aus der ehemaligen DDR habe ich in meinem Buch "Global Positioning Systems", dessen Inhalt ich jetzt im Internet veröffentlicht habe.

Seit Anfang 1997, nach einer langen Suchaktion, sind wir wieder im Besitz einer ASK16, der D-KIVE. Mein schönster (und bisher längster) Flug, auf der Rückreise sogar ohne Zwischenlandung, war im Mai 1999 nach "Hinton in the Hedges" in England, nordwestlich von London. Ich hoffe, dass ich damit noch viele schöne Flüge durchführen kann, bis mir der Fliegerarzt irgendwann einmal das begehrte Papierchen verweigert.

Und der Verein?
Seit vielen Jahren betreue ich als Funkgerätewart das Avionic-Equipment der an unserem Platz stationierten Flugzeuge, bin seit 1996 Flugleiter und war von 1997 bis 2009 der Schatzmeister (man nennt es bei uns Kassenleiter oder einfach Kassier) unseres Vereins, mit tatkräftiger Unterstützung meiner lieben Frau Birgit, was ich ohne sie und ihrer Erfahrung gar nicht alleine geschafft hätte.
Winter in SinsheimAuf dem Fluggelände anzutreffen bin ich oft Mittwoch abends an unserem Bauabend oder an den Wochenenden wenn geflogen werden kann. Auch bei Festlichkeiten, wie z.B. dem Fliegerball, der Nikolausfeier, wenn Fastnacht gefeiert wird, oder zu sonstigen Anlässen halten wir (Birgit und ich) uns selten zurück. Und auch bei unserem seit dem Jubiläumsjahr 2003 auf das zweite Wochenende im September verlegte Flugplatzfest sorge ich für die Beschallung und verleihe der Stimme des "Moderators" neben Begleitmusik noch etwa 400 Watt!

Fallschirmspringen ...
wollte ich immer schon einmal. Aber nie hat es geklappt! Nun bekam ich zu meinem 50. Geburtstag dies als Geschenk von meinen (ach so lieben) Fliegerkameraden: einen Tandemsprung. Doch es war SUPER und hoffentlich nicht der letzte dieser Art!
Vorbereitung ...

Funken ...
ist ein weiteres Hobby von mir, dem ich allerdings zur Zeit nicht so nachkommen kann, wie ich es mir manchmal wünsche. Von 1964 bis 2006 war ich im Deutschen Amateur Radio Club und besitze das Rufzeichen DC8XQ. Durch die Verbindung Funken und Fliegen habe ich mich der FFR, der Flieger-Funk-Runde e.V. angeschlossen. Mindestens einmal im Jahr findet... und kurz vor der Landung irgendwo in Deutschland ein großes Treffen statt, bei dem ich öfters dabei war, meist mit dem Motorsegler.

Tanzen...
habe ich zusammen mit Birgit angefangen (ich meine damit richtig tanzen, nicht herumhüpfen), nachdem ihr Luftfahrerschein verfallen war. Über 10 Jahre besuchten wir eine Tanzschule und brachten es bis zur Goldstarprüfung. Und damit wir das dabei Erlernte nicht wieder vergessen, lassen wir möglichst keine Gelegenheit aus, das Tanzbein auf verschiedenen Veranstaltungen zu schwingen. Im Winterhalbjahr, wenn das Wetter die Fliegerei stark einschränkt, frischen wir unsere "Tanzkünste" durch den wöchentlichen Besuch in einer Tanzschule immer wieder mal auf.

 

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